Auf den Spuren der Römer – Kempten entdecken auch bei Regen

Werbung für den ACP – Park in Kempten

 

Kempten ist eine der ältesten Städte in Deutschland. Bereits die alten Römer haben wohl hier mit dem Beginn der Zeitrechnung, bereits gelebt. Auf den Spuren der alten Römer kann man sich hier im Archäologischen Park Cambodunum auf eine Entdeckungsreise begeben. Wahrscheinlich ist das eher etwas für Kinder ab dem Grundschulalter, die kleineren finden aber auch einiges an Spielmöglichkeiten.

Cambodunum war wohl eine der ältesten römischen Städte Deutschlands. Sie wurde auf dem östlichen Hochufer der Iller nachgewiesen und wohl um die Zeitenwende gegründet. Im Achreologischen Park Cambodunum (APC – Park) wird das unüberbaute Zentrum – in seinen Resten der Ausgrabungen präsentiert.

Alles ist gut mit Rollstuhl und Kinderwagen zu erreichen, bei kleinen Stufen gibt es bei Bedarf auch eine Rampe.  Leider hatten wir auch bei diesem Ausflug kein Wetterglück und so wurden wir immer wieder einmal etwas nass. Im Tempelbezirk, sieht man einige Ausgrabungen und einige Altäre und Tempel sind im Nachbau am Originalplatz zu besuchen. Verschiedene römische und einheimische Gottheiten wurden dort verehrt. Es geht um Opfergaben und Kultbauten – so erfährt man viel über alte Götter und wie die Menschen früher gelebt und geglaubt haben. In diesen Gebäuden bekommt aktuell jeder einen Stein beim betreten, so dass die Höchstzahl an Besuchern nicht überschritten wird.

Im Herkulestempel gibt es eine kleine Multimediashow wahrscheinlich für Kinder ab dem Grundschulalter interessant und so haben wir zum Beispiel auch dort gelernt, warum Herkules die olympischen Spiele gegründet hat – wisst ihr warum?

Der Herkulestempel

Das Parkwesen erstreckt sich über einen tollen Spielplatz , bis zu einem Backhaus. Ein kleiner Rundweg führt einen durch den Park und bei den kleinen Thermen erfährt man, wie die Menschen früher bereits Wellness erlebt haben. Super spannend. Gerade auch mit der Geschichte, denn der Stadthalter der römischen Provinz Raetien hat neben seinen Palast ca. 50 nach Christus diese kleine Therme bauen lassen. Als er einige Jahre später nach Augsburg zog, wurden diese Thermen umgebaut und für die Öffentlichkeit zugelassen. Ich finde es so spannend, was die Menschen vor 2000 Jahren bereits gewusst und umgesetzt haben. Gerne hätte ich hier eine Führung gehabt und kann euch das nur ans Herz legen. Jeden Sonntag finden diese statt und am ersten Sonntag im Monat ist der Einritt kostenlos.

 

So sah eine Badelandschaft ca. 50 nach Chr. aus

In den Häusern muss aktuell 6/20 Mundschutz getragen werden, außerhalb nicht

Der Mittelpunkt der römischen Stadt war das Forum und die Basilika. Dies ist heute eine öffentliche Parkanlage, die jederzeit frei zugänglich sind. Zwei Säulen und ein … erinnern daran. Damals fand hier das öffentliche Leben statt – es wurde verkauft, verhandelt, beschlossen und gerichtet.

Zusätzlich gibt es noch eine Schaugrabung und einen altes Backhaus. Hier wird immer wieder auch mal frisches Brot gebacken. Schaut einfach einmal auf der Homepage nach, wann das ganze mit oder nach Corona wieder startet.

Auf dem Freigelände gibt es aktuell auch eine Schau Grabung. Hier kann man live einer archäologischen Grabung zuschauen, wie sie ein römisches Wohngebäude freilegen.

Für jeden der sich etwas mit Geschichte befassen möchte ist das sehr interessant. Für uns eine tolle Möglichkeit, alte Ausgrabungen zu sehen und etwas in die Kultur einzutauchen.
Wie bereits erwähnt ist der Eintritt jeden ersten Sonntag des Monates frei.
An jedem zweiten Sonntag im Monat gibt eine Kostümführung
Der dritte Sonntag des Monats enthält Führungen mit Kinderprogramm
und am vierten Sonntag im Monat gibt es Theaterführungen

Außerhalb von Corona gibt es Samstags noch Workshops für Kinder und Familien.

Ich kann mir gut vorstellen, dass solche ein Führung nochmal unheimlich viel Mehrwert bringt und dann auch wirklich die ganze Familie super interessant ist.

 

Eure

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