Oh du wunderschönes Südtirol – ein Kurzurlaub im Hotel Almina mit so vielen Möglichkeiten (auch für Kinder, Familien und Rollstuhlfahrer)

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Nur einen Steinwurf von der Brennerautobahn, genau hinter der Grenze zwischen Österreich und Italien liegt das bekannte Örtchen Sterzing. Die alte Fuggerstadt hat einen ganz besonderen Charme und ist umringt von Bergen und kleinen Tälern. Hier gibt es so viel zu erleben, zu sehen und zum entspannen, dass es sich auf alle Fälle lohnt, hier ein paar Tage oder auch etwas länger Urlaub zu machen.

 

Wo übernachten?

Wir waren im Family und Spa Hotel Almina und was soll ich sagen. Klein, fein, gemütlich, familiär und einfach nur wunderschön liegt es in Einzellage am Hang in einer Sackgasse, die 7 km lang ist.

Für mich war das mit dem Rollstuhl gar kein Problem, die Gänge sind breit genug, es gibt einen Fahrtstuhl, die Dusche ist frei begehbar und auf Wunsch kann man auch einen Duschstuhl hineingestellt bekommen. Die Toilette hatte keinen Haltegriff, die Waschbecken sind unter fahrbar und es ist mehr als genug Platz um zu wenden.

Für die Kinder gibt es in unserer Zimmerkonstellation ein extra kleines Zimmer, mit Schrank und zwei Betten in der Schräge – ohne Fenster aber mit ganz viel Charme. Die Zimmertür ist etwas niedriger, für mich kein Problem, der Herzmann musste den Kopf einziehen oder man hörte ein Bumm…. durchs Zimmer. Jedes Zimmer ist individuell eingerichtet und alle die wir sehen durften, sind so schön.

Im Badezimmer am Waschbecken und Spiegel

Ich komme super klar mit dem Rollstuhl, genügend Platz auch zum wenden

 

Eine Tasche gerichtet an der Gardarobe

Hier ist die Schwimmbadtasche

Das Schlafzimmer

Nach einer erholsamen Nacht, hören wir den Hahn krähen und wachen mit diesem wunderschönen Ausblick auf. Im Restaurant gibt es ein riesiges Frühstücksbuffet, mit allem was das Herz begehrt. Süß und salzig, fruchtig und gesund oder knusprig und cremig. Alles ist dabei. Dazu ein leckerer Cappuccino oder Espresso. Die glutenfreien Brötchen für Junior werden frisch aufgebacken, die Eierspeisen nach Wunsch frisch zubereitet. So gestärkt, kann man den Rucksack packen und los gehen. Ideen was man unternehmen kann gibt es mehr als genug,. Dazu bekommt man ab der 1. Übernachtung eine Art Gästekarte. Damit kann man nicht nur kostenlos mit vielem Bergbahnen fahren, sondern auch bei Führungen, Wanderungen und Unternehmungen teilnehmen.

Der Ausblick auf Wiesen und Berge die von der Sonne wachgeküsst werden

 

Eine Schale mit glutenfreien Snacks und Müsli stand auf dem Tisch

Glutenfreie Snacks waren gar kein Thema, zum Frühstück gab es noch frische Brötchen

Für einen guten Start in den Tag

Das Gästeheft mit vielen Ausflugstipps

 

Mit dem Auto vom Hotel aus los und und nach ein paar Minuten Fahrt kann man so viel erleben.

Was wir hier alles unternommen haben, schreibe ich nochmal extra auf. Wir waren auf der Rosskopfalm, beim Bergerlebnispfad, in Sterzing und auf dem Joghurtweg. In der Broschüre, findet ihr jede Menge Ideen und Ausflugstipps. Auch in der Morgenpost, die es jeden Morgen zum Frühstück gibt, sind Wandertipps, Almen, Ideen für Kinder und Ausflugstipps mit abgedruckt, Ebenso wie die Wettervorhersage, was ich persönlich als ganz praktisch empfinde, denn das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern. Die Broschüre ist voll gepackt, sortiert nach Wochentagen. Für mache Dinge muss man sich anmelden. Das geht völlig problemlos über die App. Eigentlich wollten wir noch zum Kletterpark, an der Kräuterführung teilnehmen, zur der Herzmann zur Gilfenklamm und zum Sonnenaufgang auf den Jaufenpass. Doch die Zeit war einfach viel zu knapp. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einem auch bei einer Woche hier keine Sekunde langweilig ist.

Feldblumenstrauß

 

Wellness für die Erwachsenen, Wasser und Spielemöglichkeiten für die Kinder

Nach einem schönen Ausflug – ein Auto halte ich persönlich für unabdingbar um an die wunderschönen Orte zu gelangen, kann man im Hotel einen kleinen Nachmittagssnack zu sich nehmen. Suppe mit Einlage, Salat oder etwas kleines Süßes wartet hier auf die Gäste. Bei schönem Wetter kann man diese Jause auch auf der Terrasse zu sich nehmen. Leider ist hier ein großer Absatz und sie ist mit dem Rollstuhl nicht zugänglich. Um 14.30 öffnet auch der Wellnessbereich. Man kann sich vorher Behandlungen buchen, das würde ich bereits vor der Anreise machen, denn bei mir waren alle ausgebucht. Es gibt ein Dampfbad und eine Biosauna, die auch mit dem Rollstuhl zugänglich sind, wenn ihr euch umsetzten könnt. Über ein paar Treppenstufen gibt es noch einmal zwei finnische Saunen und Infrarot Kabinen. Liegen soweit das Auge reicht und ein Schwimmbecken, Kneipbecken und und Whirlpool runden den Wellnessbereich ab. Auf Grund von Corona, gibt es aktuell Listen, in die man sich eintragen muss, wann man die Sauna besuchen möchte. So ist gewährleistet, dass sich immer nur ein Haushalt in der Sauna befindet.

Wir tragen alle einen BAdemantel und halten unsere Fäuste in die Mitte

Ab in den Wellnessbereich

Das leere Schwimmbad mit Liegen

Direkt daneben befindet sich das Schwimmbad. Mit einer Rutsche, einem Kleinkindbecken, welches in das Schwimmbecken integriert ist, können sich die Kinder und die Erwachsenen hier entspannen und es sich gut gehen lassen. Das Schwimmbad ist von 7 – 19 Uhr geöffnet und immer wenn wir da waren, waren wir alleine. Einfach nur herrlich. Saunatücher, Badetücher und Bademäntel für alle sind bereits auf dem Zimmer.

Das Januarwunder schwimmt im Kinderbecken

Neben dem Schwimmbad ist noch ein Kinderspielraum, mit Spielen, Puzzeln, XXL – Legosteinen und einem riesigen Bällebad. Auf Nachfrage und Wunsch kann es auch eine Kinderbetreuung ab 16 Uhr geben. Als wir im Almina waren, hatte keine Familie diesen Wunsch und unsere Kinder konnten den Raum auch alleine nutzen.

Das Januarwunder spielt in der Spielewelt ein Magnetpuzzle

In der Spielewelt gibt es diese Magnetpuzzel an der Wand, die jederzeit – neben vielem anderen bespielt werden können.

Spielparadies mit Hüpfbürg und Tischtennisplatte im Freien Das Januarwunder hüpft im Trampolin

Auch im Garten gibt es eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten: eine kleine Hüpfburg, einen kleinen Sandkasten, ein Trampolin, eine Schaukel und Tischtennisplatten stehen hier zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Der Garten ist nicht besonders groß, aber es reicht völlig. Ich hörte die Jungs unten spielen, als ich auf dem Balkon saß. Aber ich will ganz ehrlich sein, sie haben dort nur einmal kurz gespielt, denn wir hatten einfach gar keine Zeit.

 

Leckers und frisches Essen für den perfekten Urlaub 

Das Abendessen findet wieder im Restaurant statt. Die Getränke werden vom den Kellner:innen an den Tisch gebracht (und müssen am Ende extra bezahlt werden). Es gibt jeden Tag 2 Suppen mit Einlagen zum selbst wählen, danach ein Salatbuffet. Nun beginnt das Essen mit eigentlichen Vorspeise, bei der man aus 2 unterschiedlichen wählen kann. Diese kommen direkt aus der Küche an den Tisch und schmecken einfach nur vorzüglich,. Auch beim Hauptgang kann man aus zwei Möglichkeiten wählen. Zum Abschluss gibt es noch einen Nachtisch oder ein Sorbet. Für die Kinder gibt es ein Kindermenü aus Hauptspeise und Nachtisch aber auch hier kann man ganz flexibel bestellen, nachordern oder einen Wunsch äußern. Nach dem Essen sind unsere Kinder nochmal für in den Spielbereich zum Bällebad und wir Eltern hatten noch ein paar Momente für uns alleine.

Ich sitze am Tisch und habe den Mund voll Nachtisch aus Schokolade

Almina ist ein Hotel zum Wohlfühlen. Für Kinder, für Familien, für Wanderer, für Erlebnissucher, Zum Entspannen und entdecken. Für Höhenluft und Altstadtcharme für alt und jung. Denn auch wenn hier vieles auf Familien ausgerichtet ist und auch gerade die Mitarbeiter sehr kinderfreundlich sind, ist es keineswegs so, dass ,man hier nur Familien findet. Ein Filmteam hat im gleichen Zeitraum wie wir übernachtet und eine Reisegruppe mit älteren Mitmenschen. Ein bunt gemischtes Publikum, denn für alle Altersgruppen gibt es rings herum so viel zu erleben.

 

Familien sind willkommen. 

Eine kleine Anekdote noch zum Abschluss:

Das Januarwunder lief vom Buffet zum Tisch. Die Kellnerin kam voll beladen und ich rufe: „ Januarwunder vorsichtig, lass bitte die Frau vorbei.“

Diese lacht unter der Maske und sagt: „Nur langsam, unsere kleinen Gäste sind das wichtigste, da warten wir gerne und wir nehmen Rücksicht auf sie.“

 

Auf der Heimreise wollte Junior bereits wissen, wann wir wieder kommen können, denn es gibt noch so viel, was er alles noch erleben möchte.

 

Eure

 

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